Das Gebot der Stunde: Dämmen

Seit Jahren schon arbeitet Dämmmit kontinuierlich an neuen und besseren Lösungen, um die gestiegenen Ansprüche im Bereich der Dämmung zu kompensieren. Durch kreativen Einsatz unterschiedlichster ökologischer Materialen in Verbindung mit unserer Erfahrung in der Produktion von Dämmstoffen entstehen so Produkte von bester Qualität.
Die Energie, die zur Produktion unserer Dämmstoffe eingesetzt wird, sparen diese schon nach wenigen Wochen im Einsatz wieder ein.

Uns ist bewusst, dass wir alle unseren Beitrag leisten müssen, um Natur und Umwelt für unsere Nachkommen zu schützen. Dämmmit-Produkte ermöglichen es, Energie in Haushalt und Industrie zu sparen. Damit wird die Entstehung von Treibhausgasen reduziert – die Erwärmung des Planeten und der fortschreitende Klimawandel verlangsamt.


Richtig Dämmen – besser Leben

Auf ökologisch wertvolle Materialien zu setzen rechnet sich. Denn es geht nicht nur ums Energiesparen, sondern auch ums Wohlfühlen. Höchster Wohnkomfort durch angenehmes und gesundes Raumklima sollte deshalb im Mittelpunkt stehen.

Deswegen:

Nach den Anforderungen der Energieeinsparverordnung (EnEV) ist eine fachgerechte Dämmung Pflicht. Sie stellt besondere Bedingungen an den Primärenergiebedarf und den spezifischen Transmissionswärmeverlust eines Gebäudes und damit auch an dessen Dämmung.


Wärmeschutz

Ein Haus ohne zusätzliche Dämmung weist bei einer durchschnittlichen Mauerstärke von 30 cm einen sehr geringen Wärmedurchgangswiderstand auf. Das heisst, es ist nicht in der Lage, die Innen-Temperatur zu halten, sondern lässt einen raschen Ausgleich von Innen- und Aussentemperatur zu. Der Grund dafür: Die Baumaterialien leiten Wärmeenergie schnell weiter – sie haben einen hohen Wärmedurchgangskoeffizienten.

Heutige Dämmungen sind so konstruiert, dass ihr Wärmedurchgangswiderstand bei geringer Materialstärke besonders hoch ist. Angebracht an Wänden, Dächern, Decken und Böden wird die Wärmeleitfähigkeit der Gebäude-Aussenhaut enorm verringert. So bildet die Dämmung eine Barriere zwischen Aussen- und Innentemperatur, was im Winter für angenehme Wärme mit geringem Heizbedarf und im Sommer für erfrischende Kühle – ohne Klimageräte – sorgt.


Klimaschutz

Dämmen spart nicht nur Energiekosten, sondern schützt auch unser Klima. Die richtige Dämmung sorgt für niedriegere Heizkosten, der CO2-Ausstoss wird reduziert und der Treibhauseffekt verringert.


Raumklima

Ein professioneller Wärmeschutz sorgt für ein angenehmes Wohnklima zu jeder Zeit: Winter wie Sommer. Ein Raumklima, das durch Heizungsluft oder den kühlen Zug einer Klimaanlage beeinträchtigt wird, wird häufig als unbehaglich empfunden und kann durchaus schädliche Auswirkungen auf die Gesundheit haben.


Lärm- und Schallschutz

Ein gut gedämmtes Zuhause verspricht Wohnqualität in einem weiteren Sinn: Die fachgerechte Dämmung sorgt dafür, dass Lärm von Aussen nicht in die Wohnräume dringt und guter Schallschutz innerhalb des Hauses oder der Wohnung gewährleistet wird.


Brandschutz

Nichbrennbare Dämm-Materialien geben den Bewohnern Sicherheit vor der Ausbreitung von Feuer.

Nicht zu heiß und nicht zu kalt

Das Raumklima eines Zimmers oder eines ganzen Gebäudes ist eine Kombination verschiedener Einflüsse: Luftfeuchtigkeit, Temperatur und Oberflächentemperatur der Wände. Die Luftbewegung und die chemische Zusammensetzung der Raumluft tragen zusätzlich zum subjektiven Empfinden des Raumklimas bei.

Nicht zu heiß im Sommer, nicht zu kalt im Winter und natürlich keine feuchten Stellen - ein Spagat, den alte Gebäude ohne eine moderne Dämmung der Dächer, Wände, Böden und Decken nicht schaffen können. Die Aussentemperaturen würden sehr schnell die Raumtemperatur verändern oder undichte Fenster und feuchte Wände ließen das Gebäudeinnere unbehaglich werden. Schimmel bildete sich an den nassen Stellen und verbreitete ungesunde Sporen im ganzen Haus.


Moderne Dämmsysteme

Gegen große Hitze halfen früher dicke Wände, die im Winter stark abkühlten und somit einen enormen Bedarf an Heizmitteln erforderten, um wieder auf „Wohlfühltemperatur" zu kommen. Heizungen oder Öfen, die im Winter im Dauerbetrieb laufen, helfen zwar gegen die Kälte und Feuchtigkeit, doch haben sie entscheidende Schwächen: Neben hohen Kosten und dem Aufwand, sie zu beschaffen, wirkt sich ihre Verbrennung negativ auf das Erdklima aus, da hierbei immer auch Treibhausgase entstehen.

Moderne Dämmsysteme machen es möglich, eine angenehme Raumtemperatur und Feuchtigkeit zu erzielen. Sie halten die Wärme im Raum und lassen die Kälte draußen. Im Sommer schützen sie vor der Hitze und sie verhindern, dass Feuchtigkeit durch die Wände kriecht. So sparen hochwertige Dämmsysteme bares Geld, tragen zum Wohlgefühl und zur Gesundheit bei, indem sie dauerhaft für ein angenehmes Raumklima sorgen.

Aussendämmung

Bei der Aussendämmung wird das gewählte Dämmmaterial an die Wandaussenseite angebracht. Bei Neubauten wird in der Regel eine Aussendämmung eingesetzt, um Wärmebrücken an Anschlüssen von Innenwänden an die Aussenwand zu vermeiden. Im Bereich des Dachs zählt die Aufsparrendämmung zu den Außendämmungen.


Besondere Anforderungen an die Materialien

Bei allen Dämm-Arten können je nach Einsatzgebiet besondere Eigenschaften der Dämm-Materialien von Nöten sein. Wasserabweisend, brandsicher, hitzebeständig oder schalldämmend sind nur ein paar Eigenschaften moderner Dämm-Produkte.


U-Wert und R-Wert

Der U-Wert
Der Wärmedurchgangskoeffizient „U", auch Dämmwert oder eben U-Wert genannt, ist das Mass für den Wärmestromdurchgang durch eine ein- oder mehrlagige Materialschicht, die zwei Temperaturbereiche voneinander trennt. Der U-Wert, angegeben in in W/(K•m²), zeigt, wie viel Energie (Joule) in einer Sekunde durch eine Fläche von einem Quadratmeter fliesst, wenn Temperaturen mit einem Unterschied von einem Kelvin (K) an beiden Seiten herrschen.

Der R-Wert
Der Kehrwert des Wärmedurchgangskoeffizienten ist der Wärmedurchgangswiderstand „R". Er wird in (K•m²)/W angegeben und ist, wie der U-Wert, eine wichtige Kennzahl zur Bestimmung der Effektivität einer Dämmung.

U- und R-Wert in der Dämmung
Je höher der Wärmedurchgangskoeffizient „U", desto geringer ist die Wärmedämmeigenschaft einer Dämmung. Je höher der Wärmedurchgangswiderstand „R", desto besser ist die Wärmedämmeigenschaft.

In den Beschreibungen der Eigenschaften von Dämm-Materialien wird meist der Wärmedurchgangswiderstand „R" angegeben.

Wärmebrücken sind Bereiche, die Aussentemperaturen deutlich schneller aufnehmen als andere. Daraus folgt nicht nur ein unnötig hoher Heizbedarf, sondern auch die Gefahr von Feuchtigkeitsschäden. An Wärmebrücken kann Luftfeuchtigkeit kondensieren und zu feuchten bis nassen Stellen führen. Dort besteht dann die Gefahr von Schimmelbildung.


Wo entstehen Wärmebrücken?

Wärmebrücken können auf unterschiedliche Arten entstehen. Nach unvollständig ausgeführten Dämmungsmassnahmen in Altbauten können sie z.B. an nicht gedämmten Rollladenkästen oder Hauskanten sowie an Anschlüssen von Zwischenwänden zur Hauswand entstehen. Bodenplatten, die in einen Balkon oder Vordach münden oder nicht gedämmte Drempelwände sind weitere häufige Quellen für Wärmebrücken.


Vermeidung von Wärmebrücken

Im Neubau werden Wärmebrücken oft durch die Aussendämmung der Fassade vermieden. Da hierbei das gesamte Gebäude in eine Art Schutzmantel eingepackt ist, können Wärmebrücken an Hauskanten oder Anschlüssen der Innenwände an der Aussenwand ausgeschlossen werden. Die Dämmung an Balkonen, Rollladenkästen sowie andere Quellen für Wärmeverluste wird im modernen Hochbau schon bei der Planung berücksichtigt.

Die nachträgliche Dämmung eines Gebäudes ist der häufigste Ursprung von Wärmebrücken. Wird beispielsweise eine Dämmung an einer Innenwand eingebracht, ohne Fenster (Rollladenkästen) und Wand- sowie Deckenanschlüsse mitzudämmen, sind diese Bereiche potenzielle Wärmeverlustquellen. Daher sollten, gerade bei der nachträglichen Dämmung, potenzielle Wärmebrücken gesucht und gedämmt werden.

Hinweis:
Je nach Anforderung und Bausubstanz können unterschiedliche Produkte für Ihre Dämmlösung in Frage kommen. Um zu erfahren, welches Produkt für Ihr Projekt geeignet ist, fragen Sie unsere Ansprechpartner für Produkte und Anwendungen.